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| Allgemeines Fragen zu Schaltungen und Bauelementen | |||||||
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Hallo,
die Thematik kann hier nun zum Abschluß gebracht werden. Kurzum: Ursache für Störungen war ein defektes Netzteil eines Satellitenreceivers in der Nachbarschaft, der mittlerweile außer Betrieb genommen worden ist, da auch andere Nachbarn Probleme mit ihren Funkweckern hatten. Ich stand also nicht als "spinnerter" Elektronikbastler auf verlorenem Posten. Die BundesNetzAgentur hat mir noch aufschlußreiche Erläuterungen bezüglich der geänderten europäischen Normungslage zugemailt. Es ist verhält sich nämlich so, daß die einschlägigen Normen mit Einführung der CE-Normung den von Deutschland bislang gültigen Frequenzbereich nach unten hin begrenzt hatten. Das hieße im Klartext, Frequenzen unterhalb 150 Kilohertz, also auch die Frequenz 77,5 Kilohertz des Zeitzeichensenders, genössen keinerlei rechtlichen Schutz mehr. Hier ein Auszug aus dem E-Mail der Bundesnetzagentur: Zitat:"...Mit "Störgrenzwerte im Bereich von O Hz bis 30 MHz" nehme ich an, meinen Sie die Grenzwerte, die eine eventuelle Störquelle im Frequenzbereich bis 30 MHz nach den einschlägigen Europäischen Normen in Bezug auf die Elektromagnetische Verträglichkeit abstrahlen darf. Leider lässt sich diese Frage nicht in einem Satz beantworten. Ich kann nur einen kurzen Umriss geben. Die entsprechenden Europäischen Normen unterscheiden sich in Fachgrundnormen und Produktnormen. Weder der Hersteller von elektrischen Geräten, Anlagen und Betriebsmitteln noch die Bundesnetzagentur ist an die Einhaltung dieser Normen gebunden. Es muss aber eine angemessene elektromagnetische Verträglichkeit sichergestellt werden. Wenn die Normen herangezogen werden, ist eine Produktnorm vorrangig vor der Fachgrundnorm anzuwenden. Um eine Produktnorm anzuwenden und Ihnen den Grenzwert für 77,5 kHz nennen zu können, muss ich zunächst wissen, um welches Produkt (Störquelle) es sich handelt (Funkgerät, PC und Zubehör, Modem, Unterhaltungselektronik, Werkzeuge, Beleuchtung, elektrische Kontakte usw.) und wie der Kopplungsweg von Störquelle zur Störsenke verläuft. Vielleicht orientieren Sie sich zunächst an der Fachgrundnorm DIN EN 61000-6-3 (Fachgrundnorm Störaussendung - Wohnbereich, Geschäfts- und Gewerbebereich sowie Kleinbetriebe). Dort ist z. B. folgender Grenzwert für den Wechselspannungs - Netzanschluss angegeben (anwendbar, falls die Störstrahlung vom Netzanschluss abgestrahlt wird oder der Kopplungsweg über den Netzanschluss und ggf. das 230 V Hausnetz zur Störsenke verläuft): 0,150 MHz bis 0,5 MHz: 66 dB(µV) bis 56 dB(µV) Quasispitzenwert oder 56 dB(µV) bis 46 dB(µV) Mittelwert. (Der Grenzwert nimmt linear mit dem Logarithmus der Frequenz ab). Wie Sie richtig anmerken, ist in dieser Norm lediglich ein Grenzwert ab 150 kHz definiert. Dabei handelt es sich um die Störspannung am Netzanschluss, nicht um einen Stör - Feldstärkewert. Wenn die Störquelle (oder die Störquellen) in Ihrem Störfall ermittelt wurden, wäre dann eine Einzelfallentscheidung durch die Bundesnetzagentur zu treffen oder ein Abhilfevorschlag in Zusammenarbeit mir den Beteiligten zu machen. Mit freundlichen Grüßen Klaus Dieter Heise Klaus.Heise@BNetzA.de Zitat Ende..." Man sieht, die "Never-give-up"-Devise hat geholfen. Ich möchte nur alle anderen User dazu ermutigen, bei ähnlich gelagerten Fällen keine Scheu zu zeigen, die Behörden zu Hilfe zu rufen. (Übrigens, das Ganze hat mich keinen Cent gekostet, wobei normalerweise Meßtruppgebühren mit ca. 200 bis 600 Euro zu Buche schlagen können.) Schlußendlich genüßlich in den Sessel sinkend grüßt Euer Oskar 01 P.S.: Noch ein ähnlich gelagerter Fall und ein Video dazu: http://www.kanal-13.de/index.php?opt...e&id=19:wd r- Geändert von Oskar01 (05.06.2010 um 13:15 Uhr). Grund: rgänzung |
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Hi Oskar,
das mit den Störungen hab ich auch schon ein paarmal bei DSL-Problemen erlebt. Da hat entweder ein Sat-Receiver (wie bei dir) reingehauen oder es war ein Fahrstuhlmotor der eine defekte Entstörung hatte. die Fehlersuche bei solchen Ursachen macht immer "richtig Spaß" weil es leider nicht dauernd ist. Vor allem gerade dann nicht wenn man vor Ort ist Zuhause hatte ich mal ein Netzteil von nem Laptop. Das hat so stark in das Stromnetz eingestrahlt das eine Wechselsprechanlage über Netzleitung (ja diese uralten Dinger ohne Funk ) nur noch am quäken war. Wie ich dasNetzteil dann über nen Trenntrafo angeschaltet habe war Ruhe. Der hat die ganzen hochfrequenten Sachen dann schön weggefiltert Problem ist auch das man es meißtens selber garnicht merkt das man so eine Störquelle im Haus hat. Und wenn die Info dann kommt ist es schon zu spät. Und die Hersteller sind natürlich bei den Normen und Abstrahlungen im erlaubten Bereich. Sonst würde man die Geräte ja so überhaupt nicht verkaufen Alles nur bedauerliche Einzelfälle. Oder auf Hochdeutsch ...schön unter den Teppich kehren weil eine Designänderung zu teuer ist. Diese Probleme werden mit Sicherheit mehr werden. Man denke nur mal an die ganzen Energiesparlampen, "grünen" Netzteile mit Schaltwandler, ... Die "normalen" Netztrafos sterben langsam aus und damit auch ihre Filterwirkung. Und bei den primärgetakteten Netzteilen haut bei einem Designfehler die Frequenz des Schaltwandlers (so grob im Bereich 20-200kHz) voll in das Stromnetz. Wenn es nur diese eine Frequenz wär dann würde das ja noch halbwegs gehen. Aber leider sind da auch massenweise Oberwellen dabei. .... schöne neue "grüne" Welt Gruß Dino
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SCC - Der Schaumburger Computer Club http://www.sccweb.de JFB-LAN - Die LAN-Party des SCC für Jugendliche ab 12 in der Jugendfreizeitstätte Bückeburg http://www.jfb-lan.de Geändert von dino03 (05.06.2010 um 13:48 Uhr). |
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Hallo Dino,
die Problematik für den Endverbraucher ist ja, wie Du schon sagtest, daß er sich auf Gedeih und Verderb der Hersteller-Industrie ausgeliefert sieht, ohne im Mindesten von vorne herein darauf Einfluß nehmen zu können. Ein Gütesiegel für weitestgehende EMV-Sicherheit gibt es ja bislang nicht, im Störungsfalle gibt es halt nur die Möglichkeit der Einzelfallentscheidung. Aber, prinzipiell findet nunmehr in verstärktem Maße ein Revival der bislang totgesagten Frequenzbereiche statt, so daß auch die BNetzA hier verstärkt tätig wird. Ein aktuelles Beispiel für Frequenzen, die nicht in der CE-Norm erfaßt sind, möchte ich hier nennen: Der Sender Mainflingen sendet seit einiger Zeit nun nicht nur mit "mickrigen" 50 Kilowatt PEP auf 77,5 kHz für DCF77, sondern bundesweit empfangbar mit 100 kW PEP auf 129 kHz für Rundsteuer-Telegramme. Nach und nach werden die "nervigen" Pieptöne aus dem Lichtnetz verschwinden, die den 50 Hz aufoktroiert werden, um zum Beispiel in Köln auf 1350 Hz die Straßenbeleuchtung und Nachtstromspeicheröfen fernzusteuern. Es wird auf Funk umgestellt. Hier ein Link von meiner HP dazu: http://www.netca.de/swlisten/ringst.htm Es grüßt Oskar01 Geändert von Oskar01 (05.06.2010 um 13:55 Uhr). |
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Hi Oskar,
Semikolon zu fehlen. So sieht es jedenfalls bei mir im Browser aus.
Dino
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Hallo @Dino,
mal kurz 'dr@uuml;bergegangen--- ähh 'drübergegangen. Klappt es jetzt mit der korrekten Umlaute-Darstellung? Tschau... Oskar01 P.S.: Der WinME-Rechner, 233 MHz CPU, 256 MB RAM, Win IE6 wird manchmal noch eingeschaltet, momentan geht es mit XP SP3, 3 GHz CPU, dual core, 1 GB RAM, Win IE8 ein bisserl flotter. AVR-Studio 4 ließ sich übrigens ohne Probs im Nu installieren. Habe darauf bestanden, eine "echte" serielle Schnittstelle zu bekommen. Hier konnte ich im laufenden Betrieb sogar die Fuses auslesen, ohne, daß der DCF-77-Decoder abstürzte. Das ist ja ne Wucht. Geändert von Oskar01 (05.06.2010 um 15:44 Uhr). |
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Hi Oskar,
![]() Sind noch ein paar wenige Bugs drin ... Die beiden oberen Links "Zurück zur Hauptseite" und "Autor verständigen" zweitletzter Absatz "aufgenommene, stärkere Sender Mainflingen" und der Link ganz unten "Zurück zur Hauptseite" Ich hab einfach mal im Browser nach dem & gesucht. Dann zeigen sich die Bugs von alleine ![]() Ich muß meinen 200MHz AMD-K2 auch mal wieder reaktivieren. Wegen dem ALL03-Progger
Parallele und ne Serielle drauf Das lohnt sich. Bei der nächsten Bestellungbei Reichelt hol ich mir ne PCIe-Karte mit 2 HighSpeed Seriellen (bis 921k6). Ist ne Nette Sache bei der schnellen Übertragung von Debug-Infos und den Atmel schnell wieder frei zu schaufeln und wenn ein Atmel als Analyzer laufen soll damit man die Puffer schnell frei bekommt.
Beim Atmel im laufenden Betrieb die Fuses ohne Unterbrechung des Programmablaufes auslesen ? Glaub ich nicht so. Weil man dafür doch eigentlich nen Reset für den Programm-Modus setzen muß. Oder irre ich mich da jetzt ? Gruß Dino
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